Dez 7 2011

Abrechnung mit dem “Krieg der Banken gegen das Volk”

Steht dieser Artikel wirklich in der FAZ? US-Ökonom Michael Hudson darf gegen die “Oligarchie der Finanz” wettern, deren Rezepte in der Krise nur ihr selbst und nicht den Menschen nützen:

Seit den sechziger Jahren sind Haushaltskrisen eine gute Gelegenheit für Banken und Investoren, Kontrolle über die Fiskalpolitik zu erlangen – die Steuerlast wird auf die Arbeitnehmer abgewälzt, und die Sozialausgaben werden gekürzt, alles zum Vorteil ausländischer Investoren und der Finanzwirtschaft. Diese gewinnt durch Sparmaßnahmen, die den Lebensstandard verringern und Sozialausgaben einschränken. Eine Schuldenkrise ermöglicht es der lokalen Finanzelite und ausländischen Banken, den Rest der Gesellschaft zu verschulden, indem sie ihr Kreditprivileg nutzen, um sich Vermögen anzueignen und die Bevölkerung in Schuldenabhängigkeit zu bringen.

(FAZ, via T. L. und C.R.)

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